Wie das Projekt entstand
2007 trat die ehemalige Beauftragte Conny Beckmann an die ISSA heran mit der Bitte, sich des Schiffes anzunehmen.
Über ihre Tochter, die das Betreuerteam bei einem Ferientörn in der Ems-Dollart-Region 4 Wochen lang unterstützte hatte, war sie an die NOAH geraten, hatte einige Kinder persönlich kennen gelernt und u. a. über deren fast unglaubliche Schicksale in Gesprächen mit den Pädagogen erfahren.
Zu sehen, wie diese Jungen und Mädchen – allesamt im Grundschulalter - dort an Bord und im Watt einfach Kind sein durften und spielerisch ihre Gefühle wieder wahrzunehmen lernten, auf der anderen Seite jedoch zu realisieren, dass das Schiff aufgrund der desolaten Finanzlage stillgelegt werden müsse, machte Conny nicht nur fassungslos, sondern auch unendlich traurig…
Doch was konnte man tun?
Nach Tagen verzweifelter Überlegungen war plötzlich die Idee geboren, dass möglicherweise die ISSA mit ihren allein in Europa fast 500 angeschlossenen Chören den entscheidenden Rettungsanker auswerfen könnte.
So bat Conny den in der Segelregion der NOAH ansässigen Vizepräsidenten der Organisation Iwe van der Beek an Bord, um sich ein Bild von der aktuellen Situation zu machen. „Hier müssen wir einfach helfen!“, war dessen spontane Reaktion – und damit war ein Stein ins Rollen gebracht: das gesamte ISSA-Präsidium mit seinem Vorsitzenden Hans Rodax stimmte dafür, dieses neue Projekt zu unterstützen.
