Erfolgsquota
Statistisch gesehen führen 1/3 der bisher auf der NOAH zusatztherapierten Jugendlichen jetzt als Erwachsene ein vollkommen eigenständiges Leben. Sie haben gute Berufe, schafften es teilweise sogar bis zum Akademiker, und gründeten eine Familie.
Ein weiteres Drittel kommt gut zurecht, greift aber in bestimmten Lebenssituationen immer wieder gern auf die ehemaligen BetreuerInnen zurück.
Das letzte Drittel bringt trotz intensiver Langzeittherapie an Bord und der anschließenden Betreuung an Land leider nicht die Kraft auf, den Anforderungen des Lebens zu entsprechen. Viele sterben, gewollt oder ungewollt, viel zu jung, oft als Entlastung der Angehörigen – und unserer Gesellschaft!
Und besonders an dieser Stelle sei hingewiesen auf das Gästebuch der Internetseite www.noah.at , wo sich junge Menschen in erschütternder Weise öffentlich von dieser Welt verabschieden, weil sie keine Perspektive mehr für ihr Leben sehen.
Gleichwohl finden sich darin aber auch viele positive Erfahrungs- bzw. Lebensberichte, die allen an der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen Beteiligten Mut zum Weitermachen geben.
Jeder Einsatz zur Rettung der verletzten Kinderseelen lohnt sich!
